INOCON - Anwendungen - Einrohr Verstelleinheiten

Mehrachssysteme aus INOCON-Verstelleinheiten

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Bild 1 spiegelt dabei beinahe die gesamte Produktpalette in konzentrierter Form wieder:
Horizontal sichert eine Vierkant-Verstelleinheit den Gesamtaufbau gegen seitliche Verdrehung quer zur Verstellachse ab. Diese ist mit einer Maßskalierung 90 Grad versetzt zum Führungsschlitz ausgestattet, welche eine millimetergenaue Positionsermittlung ermöglicht. Als Verfahrschlitten dient ein Winkelklemmverbinder, der gleichzeitig die Verbindung von Vierkant- auf Rundrohr schafft. Durch den angebrachten Klemmhebel lässt sich die vertikale Verstelleinheit leicht aus der Klemmung lösen und ist dann 360 Grad um die eigene Achse drehbar. Diese Einheit besitzt am oberen Ende ein L-förmiges Winkelgetriebe, das durch ein Antriebselement samt Handrad bedient wird. Im Verfahrbereich verbindet ein Kreuzklemmverbinder als Schlitten über ein kleines Rohr wiederum einen Winkelklemmverbinder als Schlitten an der diagonalen Verstelleinheit. Durch den Klemmhebel am Winkelklemmverbinder ist die diagonale Einheit auch frei positionierbar. Eine Skalierung ermöglicht hier ebenfalls das Ablesen der Position. Der am Ende der Einheit angebrachte Flanschklemmverbinder stellt die Aufnahmemöglichkeit z.B. Sprühköpfe, Druckerköpfe, Sensoren oder beliebige Komponenten dar.

Aus den bekannten INOCON-´Verstelleinheiten lassen sich mit Hilfe von Verfahrschlitten mit beidseitiger Aufnahme (siehe Bild 2) 2-Achs- und Mehrachs-Systeme herstellen. Hierbei ist jede Verstelleinheit mittels Handrad separat verfahrbar. Durch die Verwendung unserer speziellen Verfahrschlitten erübrigen sich aufwendige Adaptionen bei der Konstruktion von Mehrachssystemen.
Die Achssysteme eignen sich hervorragend für Verfahrgenauigkeiten im Bereich bis zu 0,2 mm, wie sie z.B. im Verpackungsmaschinen- oder Etikettiermaschinenbau benötigt werden. Es handelt sich hierbei um preisgünstige, einfache Lösungen für Bereiche, bei denen manuelle Verstellungen ausreichen.
Die 2-Achs-Systeme in den Bildern 2a und 2b ermöglichen einfache Verstellungen in horizontaler und vertikaler Richtung über einen Kreuz-Verfahrschlitten mit beidseitiger Aufnahme, letztere mit Zweifachschlitten für höherer Belastungen ausgestattet.

Bild 3 bildet einen ähnlichen Aufbau wie in Bild 1 ab, mit dem Unterschied, dass hier auch eine Rundrohr-Verstelleinheit in der Horizontalen verwendet wird. Dies erlaubt die Schrägstellung des vertikalen Aufbaus in den Befestigungselementen (Gelenkklemmverbinder) an den Enden der Einheit.

Ein praxisnahes 2-Achs-System zur Grob- und Feineinstellung eines Ink-Jet-Systems zeigen die Bilder 4 und 5:
Das System basiert auf einer Befestigung über ein Vierkantrohr mit einem Vierkant-Flanschklemmverbinder und einem Vierkant/Rund-Kreuzklemmverbinder. Diese beiden Elemente ermöglichen zunächst eine Grobeinstellung in vertikaler (Kreuz) und horizontaler (Flansch) Richtung. Die Feineinstellung gewährleisten zwei Verstelleinheiten, welche über einen Kreuz-Verfahrschlitten miteinander verbunden sind und über zwei Positionsanzeiger und Handräder das millimetergenaue Verfahren in den beiden Achsen bieten. Am Ende der horizontalen Verstelleinheit ist über einen Gelenkklemmverbinder der Druckkopf adaptiert. Im Gelenk ist dieser um 180 Grad und axial um 360 Grad frei schwenkbar. Damit ist eine beliebige Ausrichtung möglich, und die Vorrichtung kann jeder Situation flexibel angepasst werden.

Teleskop-Verstelleinheit mit seitlichem Winkelgetriebe

Die neue INOCON-Teleskop-Verstelleinheit mit seitlichem Winkelgetriebe hat den entscheidenden Vorteil, dass beide Rohrenden frei genutzt werden können.
So sind vertikale Aufbauten auch ohne Verfahrschlitten möglich und durch die Flanschfläche "on top" können größere Lasten in der Höhe verstellt werden, als es bei mitnehmergeführten Verfahrschlitten in der Vertikalen der Fall ist.
Dieses Beispiel zeigt eine Teleskop-Verstelleinheit der Durchmesser 40/50 mm, d.h. das untere Außenrohr hat den Durchmesser 50 mm und wird auf maximale Führunslänge im Verhältnis zum Verfahrbereich ausgelegt. Dadurch kann der Schlitz der Verstelleinheit mit Durchmesser 40 mm so ausgelegt werden, dass er gar nicht sichtbar und somit gegen Verunreinigungen optimal geschützt ist.

Stabilisiert, geführt und in Arbeitsstellung auf Wunsch fixiert werden beide Rohre durch einen Muffenklemmverbinder mit den jeweiligen Aufnahmen für beide Durchmesser.
Das seitliche Winkelgetriebe in der neuen Klemmverbinder-Variante beinhaltet das Antriebselement und die Verstellmöglichkeit über das Handrad, wobei die Länge des Antriebselementes variieren kann. So kann aus einem Antriebs- auch ein übertragungselement werden, wenn eine größere Strecke überbrückt werden soll.

Winkelgetriebe-Aufbauten mit übertragungs- und Antriebselementen

Eine typische Anwendung für übertragungs- und Antriebseinheiten mit Winkelgetrieben ist in Bild 1 zu sehen:
Es werden zwei parallel verfahrende Verstelleinheiten durch eine übertragungseinheit und zwei L-förmige Winkelgetriebe aus Aluminium miteinander verbunden. Ein weiteres Winkelgetriebe wird hier eingesetzt, um über ein Antriebselement das Handrad bedienen zu können, mit dem die gesamte Konstruktion betätigt werden kann. Die Kreuz-Verfahrschlitten dienen häufig als Aufnahme für z.B. Seitenverstellungen an Förderbändern.

Bild 2 illustriert einen komplexeren Aufbau mit verschiedenen Formen von Winkelgetriebegehäusen:
Von den vertikalen Verstelleinheiten links und rechts zweigt jeweils ein Winkelklemmverbinder zu je einem übertragungselement in die Horizontale ab. Diese modifizierten Winkelklemmverbinder sind die neueste Form von Winkelgetriebegehäusen in L-Form und zeichnen sich durch ihre kompakte und im Klemmverbinder-Design einheitliche Optik aus.

In der Mitte der horizontal gelegenen übertragungselemente befindet sich ein T-förmiges Winkelgetriebe aus verzinkten Stahlplatten (Detail: Bild 3). Diese Anordnung ermöglicht eine zentrale Bedienung über das am T-Getriebe ansetzende Antriebselement samt Handrad. Die an den vertikalen Verstelleinheiten montierten Flansch-Schlitten sind mit der Befestigungsplatte nach außen gerichtet, um die Anwendung aufnehmen zu können.

Ein weiteres Beispiel zum o.g. Thema bietet der in Bild 4 gezeichnete Montagetisch, welcher über ein Handrad höhenverstellbar ist. Hier sind zwei parallel verfahrende Verstelleinheiten verbaut, die jeweils einen Ausleger über Winkel- und Gelenk-Schlitten aufnehmen. Diese Ausleger können z.B. eine Arbeitsplatte tragen, welche an den Flanschplatten befestigt werden kann. Die diagonalen Stützstreben erlauben die Aufnahme höherer Gewichte. Verbunden sind die Verstelleinheiten mittels übertragungselement, ein L-förmiges und ein T-förmiges Winkelgetriebe aus Aluminium. Das T-Getriebe nimmt zusätzlich ein Antriebselement samt Handrad auf. Als Unterkonstruktion wurde hier eine besonders stabile, weil auf verdrehsicheren Vierkantrohren basierende Variante gewählt. Der universelle rund/vierkant Winkelklemmverbinder schafft den übergang von der Vertikalen zur Horizontalen. Gelenkstellfüße bilden den Abschluß und sind Teil unseres Sortiments. Für den Transport wurden optional verschraubte Gabelstaplertaschen vorgesehen.